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Louis D. Nebelsick
“Die böse Hand – Eine Stadt steht Kopf”
Line-up
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eine turbulente Dresden-Satire zwischen Erich Kästner, Fantasy und Streetart, peilt ein junges, erwachsenes Publikum an. Die originelle Hommage an eine Stadt, die noch nicht wieder ganz zu sich selbst gefunden hat, ist auch optisch aufregend: Farbige Panoramen der Dresdener Neustadt werden von seltsamen Streetart-Wesen bevölkert und sind eine Huldigung an den kreativen Untergrund jenseits der Semper-Oper.
Ein Fluch liegt seit 800 Jahren über Dresden. Jede Nacht, wenn der Mond aufgeht, steigt die Böse Hand aus ihrem Grab, um den Dresdenern ihr Geld zu stehlen… So ähnlich erzählte der Autor, der amerikanische Archäologe Louis D. Nebelsick die Geschichte von der Bösen Hand seinem Sohn. In die story floss nach und nach alles ein, was der in Dresden arbeitende Vater Tag für Tag erlebte und als er begann es aufzuschreiben, wurde es noch phantastischer und entwickelte sich gleichzeitig zu einer Art Satire in der ostdeutschen Provinz: Ein scheinbar sicherer Einbruch in eine Pizzeria endet in einem Fiasko. Inspektor Böckle, ein ehrgeiziger Schwabe im Exil, ermittelt ratlos. Fingerabdrücke deuten auf einen Baron aus dem Mittelalter, doch das ist so absurd, dass die Wahrheit vertuscht werden muss. Anspielungen an Erich Kästner sind durchaus beabsichtigt. Seine kleinbürgerliche Dresdener Neustadt, inzwischen Zentrum der jugendlichen Szene, steht Kopf und ein Einkaufszentrum versinkt in Trümmern…