LéOparleur

LéOparleur

In den Randgebieten des französischen Rock´n´Roll Mainstream bahnen sich LéOparleur mit ihrem Musik- und Showkonzept ihren eigenen Weg. Viel Raum nehmen dabei Magie, Phantasie, Vorstellungskraft und Poesie ein, kombiniert mit einer farbenfrohen, bewußtseinserweiternden Performance. “Ca envoie!”, wie man in ihrem östlichen Fleckchen Frankreichs sagt, in dem lateinamerikanische Kultur auf östliche Melodien trifft. Ihr aktuelles Album lebt von den Erfahrungen aus über 200 Konzerten und den unerwarteten Entdeckungen, die das Reisen für einen bereithält. „Revoir La Mer“ ist selbst eine Reise, voll von Erlebnissen einer Band, die ihre Segel in den Wind stellt und sich auf den Weg macht, unentdeckte Horizonte zu erobern. In Mayas und Josefs Gesang treffen arabisch-andalusische Melodien und osteuropäische Sounds auf die Hingabe und Kraft des Rock´n´Roll. Die drei anderen Musiker instrumentieren dazu ihren Chorus, und Simons Akkordeon lässt sich treiben auf den Wellen dieses musikalischen Ozeans. Dann ändert sich plötzlich das Wetter auf See, Maya greift zu den Kastagnetten und kündigt einen wilden Tango an, das Schlagzeug gibt den Takt vor und schon tanzt das Schiff im wilden Rhythmus der Flamencogitarre und der Jazzpercussion. LéOparleur´s Texte changieren zwischen kleinen Geschichten des mitteleuropäischen Alltages und der Süße einer Fiesta an der karibischen Küste. Sie adaptieren die Gedichte des Sufipredigers Yunus Emre aus dem 13. Jahrhundert ebenso wie die spitze Ironie Berholt Brechts in seiner Betrachtung des Nazismus im Nachkriegsdeutschland. LéOparleur zelebrieren das Leben zwischen Schwarz und Weiß, bitter und süß, Lachen und Weinen, Tanzen und Staunen. Sie haben die Segel gesetzt, die Häfen dieser Welt vorgewarnt, und die Strömung treibt sie nun an die Küsten Deutschlands, Spaniens, der Niederlande und Osteuropas! Oder wohin auch immer, wenn der Wind sich dreht… Davor und danach Tanz mit Schatzhauser
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