Lena Malmborg & Kristoffer Ragnstam

Lena Malmborg & Kristoffer Ragnstam

Es ist ein langer Weg den Lena gegangen ist. War das erste Album noch von Country Musik und das zweite von Soul/Blues geprägt, so ist Lena Malmborgs drittes Studioalbum inspiriert von altem Gospel und Sounds der 80er. Zwei Genres die unterschiedlicher nicht sein können, jedoch vereint auf einer Platte unglaublich viel aussagen können und kraftvoll in die Ohren gehen. Produziert von Mats Björke (Mando Diao) findet Lena’s Musik ein ganz neues Level. In dem einen Song verarbeitet sie Texte eines Poeten den sie in Brookyln, NY, entdeckt, um in den nächsten Songs Duetts mit den ebenso durchstartenden schwedischen Künstlern Elin Ruth Sigvardsson und Carl Noren (Sugarplum Fairy) zu singen. Lange Zeit war Paris Lena’s Quelle der Inspiration bevor sie nach Berlin zog um ihre neue Muse zu finden. Hier in den Bars, den Parks, unter den vielen Freidenkenden – der Erlaubnis seinen freien Spirit zu leben fand Lena die Inspirationen für ihr drittes Album – „From Paris to Berlin“ Der Schwede Kristoffer Ragnstam macht Musik, die nicht so richtig in das Skandinavien-Klischee passen will. Zwar sind Ähnlichkeiten mit seinen Zeitgenossen Moneybrother und den Shout Out Louds rauszuhören, doch ist da noch so viel mehr. Ragnstams Popverständnis ist verwurzelt in den 60ern, in Soul, Garage Rock, Surf und Psychedelia. Titel wie “Man Over Board” und “Breakfast By The Mattress” zeigen zudem Kristoffers Talent, Songs mit poppig-souligen Melodien und progressiven Arrangements zu schreiben. Das erinnert sogar ein wenig an Bands wie die Psychedelic Furs und die Pixies. Und: Wer als Multiinstrumentalist, Produzent und Songschreiber zuletzt mit Debbie Harry in den USA tourte, kann kein schlechter Mensch, bzw. Bandleader sein.
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