Der Name der Berliner Band SAMSARA BLUES EXPERIMENT suggeriert auf den ersten Blick, als würden sie sich tatsächlich dem Blues verschreiben, doch das ist nur eine Illusion. Ihr Stil ist eine Mischung aus Stoner und Psychedelic Rock mit folkloristischen Einflüssen, wobei hier vor allem der Einfluss indischer Raga-Musik zu erwähnen ist.
In Sachen Bandnamen üben sich Monsters of the Ordinary in der Kunst des Understatements, denn für gewöhnlich klingt „gewöhnlich“ anders: die vier Wiener Musiker schleudern uns einen mitreißenden Mix aus Stoner Rock, Blues Rock und Psychedelic Rock entgegen, getragen von einer – naturgemäß monströsen – Stimme orchestralen Ausmaßes. Straight und doch episch, eigenwillig aber eingängig und brachial fern jeglicher Metal-Klischees.
Inmitten staubtrockener Riffs, unnachgiebiger Drums und ausufernder Gitarrensoli stellt Sänger Oliver Müller opulent und stimmengewaltig die Fragen nach den Alltäglichkeiten des Lebens, balanciert über den schmalen Grat des psychischen
Abgrunds und mutmaßt über Fata Morganas, Messias-Automaten und den Sinn des Seins.
Dass Gegensätze für MONSTERS OF THE ORDINARY keine Widersprüche sind, beweist nicht zuletzt die vielfältige musikalische Provenienz der Mitglieder. Seit ihrer Gründung im Jahr 2007, bisher zwei veröffentlichen EPs („Collisions and
Encounters“, „Stuck Inside Your Mind“) und ihrem 2012 erschienenen Debütalbum „On The Edge And Beyond“ verbinden die Monster urgewaltige Grooves und Melodien zu einer untrennbaren Einheit.