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Suns of Thyme & Sonic Jesus
Vielseitige Emotionen verwoben in facettenreicher musikalischer Textur - Suns of Thyme auf einer Reise von der Dunkelheit ins Licht.
Die fünf Wahlberliner in ihren Mittzwanzigern hatten sich seit 2011 daran gemacht, ihre unterschiedlichen Einflüsse zusammenzutragen und daraus ein stimmiges Gesamtbild im eigenen Sound zu erschaffen. Als erstes Kind dieser polygamen musikalischen Ehe ließen sie sich dann gute zwei Jahre später ihr in Eigenregie produziertes Debüt „Fortune, Shelter, Love and Cure“ in Vinyl gießen.
Auf der Grundlage elementarer menschlicher Bedürfnisse führt einen die Band durch die unterschiedlichen Thematiken ihrer Songs: Von undefinierbarer Angst und dem Gefühl der Isolation hin zum Festhalten an einem anderen Menschen, dem Rückzug in sich selbst und dem Gewahr werden anderer Realitäten. Visionen einer dystopischen Zukunft und Gefühle von Machtlosigkeit wechseln sich ab mit der Akzeptanz der Schönheit der Welt und Selbsterkenntnis. Vom Nicht-sein zum Sein. Von der Dunkelheit zum Licht. Vom Tod zur Unsterblichkeit.
Schwere Gitarrenwände wechseln sich ab mit einschneidenden Melodien und treibenden Rhythmen. Suns of Thyme manövrieren sich dabei musikalisch durch ein Retro-Gelage auf den Klangteppichen der frühen 70er, umweht von verträumter Kälte der 80er mit einem Hauch Härte der 90er und dabei stets getrieben von der jugendlichen Simplizität der 2000er. Bei diesem weiten Feld soll die Diskussion darüber, was das denn jetzt überhaupt ist, wo das denn herkommt und nicht zuletzt, was der Bandname eigentlich zu bedeuten hat, getrost Anderen überlassen werden – aber zu diskutieren gibt es sicher genug.
Mit ihrer Mischung aus stilsicherer Demut und kenntnisreichem Selbstbewusstsein versprühen Suns of Thyme bereits mit den ersten Klängen Magie. So überrascht es auch nicht, dass die Band bereits jetzt schon ein breit gefächertes Spektrum an Künstlern von sich überzeugen konnte. Bisher teilten SOT unter anderem schon mit The Dandy Warhols, A Place To Bury Strangers, Toy, Dead Meadow und Kadavar die Bühne und spielten sowohl auf dem Stoner Festival Void Fest, als auch beim Introducing und der Berlin Independent Night.