Milliarden

Milliarden

“Blaue Augen” Tour 2016

Was vor ein paar Jahren mit einer zufälligen Bekanntschaft während einer Aufnahmeprüfung an der Universität begann, das hat sich mittlerweile zu einer tiefen Freundschaft entwickelt. Im vergangenen August verschanzten sich Milliarden für Songwritings in London, Helsinki und Stockholm. Am 13.12.14 waren Milliarden auf besonderen Wunsch von Ina Müller live bei „Ina´s Nacht" (ARD) zu Gast, um die TV-Premiere ihrer am 12.12. erschienenen 4-Track-EP „Kokain & Himbeereis" zu feiern. Zu Beginn dieses Jahres ging es dann nochmal für eine letzte Kreativphase nach Los Angeles. Ende Januar spielten sie dann ihren ersten Support Gig in Berlin für niemand geringeren als die legendären „Ton Steine Scherben". Jetzt arbeiten Milliarden unter der Ägide des Produzenten Philipp Schwär an ihrem Debütalbum in Hamburg. Milliarden bauen sich mit ihrer faszinierend eigenwilligen und doch eingängigen Mischung aus Text und Ton ihre ganz eigene Welt. Errichten Popbarrikaden, die man mit seinem sperrigen Deutschrock immer wieder aufs Neue einreißt. Berichten von brennenden Straßen und brennenden Herzen, während man in ihrer rastlosen Getriebenheit immer auf der Suche nach dem tieferen Sinn zwischen dem letzten Whiskey on the rocks und der nächsten Kippe ist. Milliarden mixen das Kaputte und das Schöne zu einem leicht entzündlichen, hoch explosiven Molotowcocktail. So wie in dem Track „Vergiss mich nicht": Einer dramatischen Liebesballade, die die Ruhe nach dem Sturm beschreibt. Das Wundenlecken nach dem ganz persönlichen Beziehungskrieg, das sich zu einem wahren Emotionsorkan steigert. Und um ebenso extreme Gefühle geht es auch auf der Piano-getriebenen Lebensgier-Hymne „Kokain & Himbeereis", dem fordernden Outlaw-Blues „Freiheit is ne Hure" und dem eindringlich-beschwingten „Schall & Rauch". Der Sound der Band war Soundtrack zum Kinofilm „Tod den Hippies, es lebe der Punk!", der letztes Jahr durch die Programmkinos Deutschlands lief. „Die Welt braucht neue Lieder", heißt es in dem Song „Vergiss mich nicht". Milliarden haben sie. Außergewöhnliche Songs. Für außergewöhnliche Zeiten.
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